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05.06.2023 10 min read

Nachhaltiges Banking

Potenziale für Schweizer Finanzinstitute

Potenziale für Schweizer Finanzinstitute

Nachhaltiges Banking: Potenziale für Schweizer Finanzinstitute

Nachhaltigkeit ist heute ein Mega-Thema, das uns alle bewegt – auch die Finanzbranche. Unsere neue Webseite über nachhaltiges Banking zeigt auf, warum das so ist, welche Chancen ein nachhaltiger Ansatz für Schweizer Banken eröffnet und wie sie ihn effektiv umsetzen können, etwa mit Tools wie dem CO₂-Fussabdruck Manager. Hier liest du einen Überblick.

Nachhaltigkeit ist ein Muss für Schweizer Banken

Nachhaltigkeit ist in aller Munde und längst auch in der Finanzindustrie angekommen. Im Zentrum steht vor allem das existenzielle Risiko für die Menschheit durch den Klimawandel. Konsument:innen, Regierungen und Investor:innen fordern deshalb immer deutlicher, dass sich Unternehmen für den Erhalt unseres Planeten einsetzen. Neben dem Klima sind weitere Nachhaltigkeits-Dimensionen wie Müllvermeidung und soziale Nachhaltigkeit zu beachten. Die Kund:innen verlangen Anlage-Optionen und ETFs, die nachhaltige Kriterien erfüllen. Auch regulatorisch erhöht sich der Druck, etwa was das Reporting angeht.

Viele Marktteilnehmer:innen haben sich schon entsprechend aufgestellt. Verschiedene Ökobanken und agile Digitalbanken bespielen das Thema Nachhaltigkeit mit Erfolg und stärken dadurch ihre Position im Wettbewerb. Es liegt auf der Hand, dass die etablierten Institute nun dringend nachziehen müssen.

Nachhaltigkeit verändert das Geschäftsmodell

Dabei erkennen inzwischen auch immer mehr etablierte Banken, dass Nachhaltigkeit viel mehr darstellt als nur ein trendiges Thema unter anderen – oder gar eine Bedrohung. Ganz im Gegenteil: Wenn diese Institute selbst nachhaltiges Banking anbieten, können sie eine ganze Reihe von wertvollen strategischen Vorteilen erzielen. Dabei müssen sie aber zunächst die Folgen für ihr Geschäftsmodell analysieren. Der neue Fokus auf Nachhaltigkeit hat grossen Einfluss auf

  • die Finanzierung: Durch Kreditvergabe, aber auch durch das Emissionsgeschäft können Banken bewirken, dass nachhaltige Projekte finanziert werden
  • das Risikomanagement: Nachhaltigkeitsrisiken wie etwa Klimaereignisse oder gewandelte Kundenpräferenzen beeinflussen u.a. das Risikoprofil von Geschäftskunden
  • den Geschäftsbetrieb: Banken müssen ihren operativen Betrieb nachhaltiger gestalten (z.B. Energieversorgung, Fahrzeugflotte)
  • den Marktauftritt: Banken müssen ihre nachhaltigen Aktivitäten effektiv kommunizieren, etwa im Kundendialog und durch eine passende Marketingstrategie

Die Chancen ergreifen – mit nachhaltigem Banking

Die gute Nachricht für die Banken: Durch ihre besondere Position direkt an den Finanzströmen unserer Volkswirtschaft können sie eine starke Hebelwirkung im Sinne der nachhaltigen Transformation erzielen. Dafür sind verschiedene praktische Schritte zu empfehlen:

  1. Nachhaltigkeitssziele definieren
  2. Positiv- und Ausschlusskriterien formulieren
  3. Positiven Impact kommunizieren
  4. Kund:innen mit einbinden
  5. Nachhaltigkeit bis ins Detail gestalten

Dadurch leisten die Banken einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag, sie stärken den Umweltschutz und das Gemeinwohl. Und auch sie selbst profitieren von nachhaltigem Banking auf ganzer Linie:

  • Nachhaltiges Banking erhöht die Kundenbindung durch relevante Angebote
  • Nachhaltiges Banking schafft neue Geschäfts-, Umsatz- und Wachstumschancen

Aus ökonomischer Sicht sind diese Vorteile von grosser Bedeutung. Denn das Business-Umfeld für Banken ist weiterhin von Volatilität und Unsicherheit gekennzeichnet. Zukunftsweisende Ertragsfelder werden in der Branche händeringend gesucht.

Nachhaltiges Banking hilft dabei, Lösungen für diese Problematik zu finden. Dass die Potenziale völlig realistisch sind, belegen die Ökobanken mit ihrem inzwischen bewährten Geschäftsmodell. Doch wie können etablierte Häuser schnell zu ihnen aufschliessen? Ein besonders effektiver Weg liegt darin, den Kund:innen Werkzeuge an die Hand zu geben, mit denen sie selbst aktiv einen messbaren nachhaltigen Beitrag leisten können. Genau das ist der Ansatz des Contovista CO₂-Fussabdruck Managers.

Digitales Nachhaltigkeits-Tool für Endkund:innen: Der CO₂-Fussabdruck Manager

Der CO₂-Fussabdruck Manager analysiert aufgrund von Transaktionsdaten den individuellen CO₂-Fussabdruck. Möglich ist das, da diese Daten die Ausgaben der Bankkund:innen und somit mehr oder weniger ihr Konsumverhalten widerspiegeln. Für die Analyse werden hochwertige Schweizer Referenz-Daten und digitale Technologien des Nachhaltigkeits-Spezialisten Deedster genutzt – ebenso wie die Transaktionsdaten der Kund:innen. Der data-driven Banking Ansatz mit KI-gestützter Kategorisierung gewährleistet dabei die korrekte Zuordnung der Daten. In ihrem Finanzcockpit, dem Personal Finance Manager von Contovista (PFM), können Kund:innen nun ihren CO₂-Beitrag erkennen und dadurch auch wirkungsvoll steuern.

Der CO₂-Fussabdruck Manager nutzt dabei eine der grossen Stärken der etablierten Banken: Diese Finanzinstitute geniessen bei ihren Kund:innen hohes Vertrauen und spielen eine wichtige Rolle als verlässliche Hausbank. Diese Positionierung bauen sie durch ein personalisiertes Nachhaltigkeits-Tool wie den CO₂-Manager noch weiter aus.

Die Funktionen sind vielseitig und handlungsrelevant: Kund:innen können über den PFM ein Budget anlegen und einen Saving Space einrichten. Der CO₂-Fussabdruck Manager liefert personalisierte Insights und Tipps, die dabei helfen, die selbst gesetzten Ziele auch zu erreichen. Durch Gamification-Elemente werden die Kund:innen zusätzlich motiviert.

Externe Expertise nutzen: Erfolg durch Kooperation

Die digitale Transformation und neue datengetriebene Tools als Hebel für die Nachhaltigkeits-Strategie nutzen: Das ist ein effektiver Ansatz getreu dem Motto von Contovista, Understand. Coach. Enable. Die kundenzentrierte Relevanz des eigenen Angebots steht beim nachhaltigen Banking im Zentrum. Für die Umsetzung bietet es sich an, statt langwieriger eigener Entwicklungsarbeit auf externe Kompetenz zu bauen, wie sie Contovista bietet.

Wir sorgen dafür, dass die Transaktionsdaten treffsicher mit fortschrittlichster data-driven Banking-Technologie verknüpft werden. Banken implementieren die Lösung von Contovista technisch unkompliziert per API-Integration ins bestehende E-Banking. Und wir nutzen selbst für das Thema Nachhaltigkeit die Expertise der Spezialisten von unserem Partner Deedster. Hier kannst du dazu ein aktuelles Interview mit Daniel Dellham sehen, dem Co-Founder und CTO von Deedster:

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Interview: Daniel Dellham, CTO & Co-Founder, Deedster

Wenn du mehr über nachhaltiges Banking für die Schweiz erfahren willst, besuche unsere ausführliche Webseite zum Thema mit vielen weiteren Details.

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